Archive for the ‘Hintergrundwissen’ Category

Weihnachten im Mittelalter

Tuesday, December 23rd, 2008

Wo sind sie hin, meine guten Vorsätze? Oder: Der Mensch macht einen Plan und das Leben kommt dazwischen.

Es geht dem Ende des Jahres zu und anstatt bereits mindestens ein Drittel des Romans fertig zu haben, musste ich im Prolog unterbrechen. Mist!

Aber ein neues Jahr ist immer auch eine neue Chance, Versäumtes nachzuholen. Insofern hege ich für 2009 die besten Vorsätze, die ich vorsichtshalber allerdings zunächst nicht mehr öffentlich mache. Ihr müsst euch einfach – wie ich selbst auch – überraschen lassen, wie es mit dem Roman in 2009 weitergeht.

Um die Ungeduldigen unter uns wenigstens ein klein wenig zu versöhnen, habe ich hier ein paar Links zu “Weihnachten im Mittelalter” herausgesucht.

Wusstet Ihr zum Beispiel, dass im Mittelalter Weihnachten öffentlich gefeiert wurde mit Weihnachtsmärkten, Festumzügen und Krippenspielen auf den Straßen und in der Kirche?  Mehr Infos findet Ihr hier:

http://www.dasmittelalterboard.de/cms_view_article.php?aid=16

http://www.brockhaus.de/aktuell/thema.php?t_id=107&jahr=2005

http://geschichtsforum.de/f51/weihnachten-im-14-jahrhundert-12237/

http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,072DFB12C8D77043E0440003BA5E08D7,,,,,,,,,,,,,,,.html

Allen meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich Frohe Weihnachten und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009!

Herzliche Grüße

Corinne Althaus

Noch mehr Hintergrundwissen :-)

Wednesday, October 29th, 2008

Ein Palas war um 1100 noch lange kein Palast, wie wir ihn uns heute vorstellen. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet Informationen hier

Mâcon, Doussy und Raymond

Saturday, September 20th, 2008

Es sagt sich so leicht: Ich schreibe jetzt einfach weiter an einem Roman, den ich bereits im vergangenen Jahr begonnen habe. Aber neue Erkenntnisse und Ideen führen auch zu einigen Änderungen, was die Örtlichkeiten und Hintergründe meiner Charaktere betrifft.

Unter “Hintergrundwissen” findet ihr Erläuterungen zu “Grafschaft von Mâcon”, “Grafschaft von Doussy” und dem Namen “Raymond”.

Einen schönen Abend noch wünscht Euch

Corinne

Viel zu lesen

Sunday, June 15th, 2008

Guten Morgen,

es ist Sonntagfrüh und ich sitze vor einem Stapel Bücher an meinem PC. Seit meinem letzten Post war ich nicht untätig in Sachen Roman. Viele neue Ideen strömen auf mich ein. Ich beginne mich von meiner ursprünglichen Geschichte zu lösen. Nicht von den handelnden Personen, aber von den Umständen, unter denen sie agieren. Weg vom Plot, hin zu den Charakteren, wie es im Schreibhandwerk so schön heißt.
Außerdem werde ich wohl noch eine neue (männliche) Figur einführen, die vor allem die Liebesgeschichte unserer Marielle wesentlich bereichern wird ;-).
Nachdem ich für die ursprüngliche Romanfassung schon viele, viele Bücher gewälzt und gelesen habe, hat mir mein Buchhändler nun drei weitere herbeigeschafft:
Hannes Möhring: Saladin – der Sultan und seine Zeit
Amin Maalouf: Der Heilige Krieg der Barbaren
Ralph-Johannes Lilie: Byzanz – das zweite Rom

Von allen drei Werken erhoffe ich mir, dass sie meine bisherigen Studien in einigen wesentlichen Punkten vertiefen. In welchen verrate ich an dieser Stelle noch nicht. Ich möchte noch nicht zu weit voraus greifen.

Es ist schon seltsam, früher habe ich 300-400 Seiten locker in ein paar Monaten runtergeschrieben. “Marielle” braucht ihre Zeit. Ihre Geschichte steckt in mir, doch noch bin ich nicht bereit, sie los- und rauszulassen. Irgendetwas in mir zögert noch. Denn wenn die Schleusen erst einmal geöffnet sind, gibt es kein zurück mehr. Dann werde ich für sehr lange keine Zeit mehr finden, mich mit irgendetwas anderem zu beschäftigen.

Frauen können sehr Besitz ergreifend sein – ich spreche da aus eigener Erfahrung ;-)

Marielle – die weibliche Hauptfigur (1)

Saturday, May 10th, 2008

Nachdem ich im vorherigen Beitrag kurz erläutert habe, nach welchem Schema ich die Namen an meine Romanfiguren vergebe, möchte ich auf den Namen meiner weiblichen Hauptfigur eingehen.

Bei der Namensgebung suchte ich nach einem Vornamen, der auch schon im französichen Mittelalter um 1100 gebräuchlich war. Ich stieß dabei auf den Namen “Marielle”.

Es gibt unterschiedliche Aussagen über die Bedeutung und Herkunft des Namens, die nicht zweifelsfrei geklärt sind. Am wahrscheinlichsten ist die hebräische oder ägyptische Herkunft. “Maria” und “Mirjam” kommen als Urform in Frage.

So könnte “Marielle” zum Beispiel mit “kleine Marie” übersetzt werden, wobei der Name “Maria” traditionsgemäß als Symbol für reine, tiefe Liebe steht.
Im Zusammenhang mit meiner Romanfigur finde ich diese Deutung sehr hilfreich.

“Mirjam” stammt aus dem aramäischen und steht für Bitterkeit, die Verbitterung. Im Laufe des Romans wird sich unsere Romanfigur mehr als einmal in Ereignissen beweisen müssen, auf die sie mit Verbitterung reagieren könnte.

Und dann gibt es mit “mry” noch die ägyptische Version. Danach steht “mry” für der/die Geliebte im Sinne von “die/der welche(r) geliebt wird”.

Mit anderen Worten: Der Name “Marielle” birgt in sich bereits so viele Facetten der Geschichte, die ich erzählen möchte, dass er für die weibliche Hauptfigur geradezu perfekt ist.